Gartenkürbisse

Der Gartenkürbis ist die formenreichste Art der Gattung Kürbisse (Cucurbita).
Nicht nur der Steirische Ölkürbis, der Spaghettikürbis, Patisson und die Acorn-Kürbisse gehören zu dieser Art, nein auch die Zucchini sind eigentlich Gartenkürbisse.
Auch die meisten Zierkürbisse sind Gartenkürbisse.

Heute wird der Gartenkürbis als Sommergemüse besonders im Mittelmeergebiet bis Kleinasien und in den USA angebaut.
Da der Gartenkürbis eine Tropenpflanze ist, liegt seine Keim- und Wachstumstemperatur höher als bei unseren einheimischen Pflanzen. Die Pflanze ist sehr frostempfindlich und kann schon bei länger anhaltender kühler Sommerwitterung unter 10 °C Schaden nehmen. Da die Pflanze sehr wärmeliebend und außerdem ein Starkzehrer ist, gedeiht sie besonders gut auf Kompostbeeten oder Komposthaufen.

Riesenkürbisse

Diese Kürbisart liefert die größten und schwersten Früchte im gesamten Pflanzenreich: Sie können mehrere Hundert Kilogramm erreichen. Riesenkürbisse vertragen am ehesten kaltes Klima. Der Anbau ist sogar in nördlichen Ländern wie Alaska möglich.
Zu Halloween werden in der Regel Riesenkürbisse ausgehöhlt und beleuchtet.
Atlantic Giant und Big Max sind Sorten, die große, orange Früchte liefern und für Wettbewerbe um den größten Kürbis gezogen werden.

Moschuskürbisse

Der Name bezieht sich auf das leicht nach Moschus riechende Fruchtfleich. Moschuskürbisse sind hervorragende Speisekürbisse, auch die Butternüsse zählen dazu.
Als Dekorationsobjekte sind sie nicht nur wegen ihrer tollen Formen beliebt, sondern auch wegen ihrer lebendigen Farbe. Viele Moschuskürbisse können unreif, im grünen Zustand, geerntet werden. Sie reifen dann nach und entwickeln langsam ihre endgültige Farbe, die meist terracotta bis orange ist.
Leider sind sie sehr wärmebedürftig und manch interessante Sorten gedeihen daher bei uns mehr schlecht als recht.