Der Kürbissaft ist der beste Gemüsetrank: Alle Vitamine und Mineralien wie Kupfer, Eisen, Magnesium oder Kalium sind optimal aufeinander abgestimmt – in einem für den Stoffwechsel hervorragenden physiologischen Verhältnis. Kürbis wirkt ausschwemmend, wasserregulierend und abspeckend.

Das Beta-Carotin wirkt einerseits als Vorstufe des Vitamin A (wichtig für die Augenfunktion). Andererseits sind die Carotinoide bedeutende Schutzstoffe für unsere Zellen Carotinoide gelten zudem als Schutzfaktor gegen Krebs, Herz- und Gefäßkrankheiten.

Unter den Mineralien sticht Kalium (ca. 300 mg pro 100 g Fruchtfleisch) hervor, das den Flüssigkeitshaushalt des Körpers regelt. Kürbisse liefern auch wertvolle Ballaststoffe, die unsere Verdauung regeln und gegen manche Krankheiten schützen können. In geringeren Mengen enthält Kürbisfleisch auch Calzium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Selen, Vitamin E und C sowie B-Vitamine.

Außerdem ist Kürbis reich an so genannten sekundären Pflanzenstoffen, und enthält neben den Carotinoiden so genannte Phytosterine. Das sind pflanzliche Hormone, die beispielsweise gutartige Prostatavergrößerungen in ihrem Heilungsprozess unterstützen können.

Kürbiskerne sind sehr kalorienreich, deshalb sparsam, aber regelmäßig verwenden: 100 Gramm enthalten gut 500 Kalorien und mehr als 45 Gramm Fett.

Mit einer Portion von 20 Gramm nehmen Sie also die Energiemenge einer Zwischenmahlzeit und etwa so viel Fett wie ein Esslöffel Öl auf. Das Fett der Kürbiskerne zählt jedoch mit rund 50 Prozent ungesättigten Fettsäuren zu den wertvollsten Pflanzenölen und erleichtert dem Körper die Aufnahme der Nährstoffe aus dem Gemüse.

Das aus den Kürbiskernen gewonnene Kürbiskernöl ist reich an Vitamin E und enthält etwa 19 Prozent gesättigte, 28 Prozent einfach und 53 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Es hat einen intensiven Eigengeschmack und ist nicht hoch erhitzbar. Das Öl eignet sich vor allem für Salate und Rohkostgerichte und sollte am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden.