Wie viele der heutigen Kulturpflanzen stammt auch der Kürbis aus Amerika.

Aufgrund archäologischer Funde wird vermutet, dass er schon vor etwa sechstausend bis achttausend Jahren von den Indios in Peru und Mexiko angebaut worden ist. Ausgrabungen von verschiedenen Lagerstätten der Ureinwohner belegen, dass es in Süd- und Mittelamerika eine regelrechte Blüte der Kürbiskultur gegeben haben muss.

Neben dem Gartenkürbis (Cucurbita pepo L.) traten etwa zur Zeit um Christi Geburt noch der Riesenkürbis (Cucurbita maxima) und der Moschuskürbis (Cucurbia moschata) als viel genutzte Nahrungspflanzen auf den Plan.
Die Kürbisse fanden dazu auch als Ess- und Trinkgefässe, Werkzeuge, Vorratsbehälter, Schwimmbojen und sogar als Musikinstrumente ihren Platz unter den indianischen Völkern.

Mit der Entdeckung der Neuen Welt durch Christoph Columbus (1451 bis 1506) trat der Kürbis dann auch seinen Einzug in Europa an. Von dort aus verbreitete er sich im Laufe der Jahrhunderte über die gesamte Erde.

Wieso hatten die Römer schon Kürbisse?

Kürbisse gab es tatsächlich schon bei den Ägyptern und den Römern, aber eben nicht die hier vorgestellten amerikanischen Kürbisse sondern die sogenannten Kalebassen oder Flaschenkürbisse, die vermutlich aus Afrika stammen.